Bergehilfen, auch Wildscheppe genannt, haben wir ab Juli ´19 neu im Programm! 🙂


Links, u.g. alte Bergehilfe, rechts Prototyp unserer Wildschleppe KIEFEN

 

Unser Opa, ein seit Jahrzehnten passionierter Jäger, sprach mich an:

„Joshua, ihr habt doch Seile und Gurtbänder im Programm, da könntet ihr mir eigentlich mal eine vernünftige Wildschleppe anfertigen.“
„Was für´n Ding, Opa?“…

Daraufhin holte unserer Opa seine alte Wildschleppe (Foto o. l.), die er für zu kurz und unpraktisch* hielt und erklärte mir wozu sie dient.
Nämlich als „Hilfsmittel“, was auch unter dem Begriff Wildbergehilfe oder nur Bergehilfe bekannt ist. Wie es der Name schon sagt, wird es zum Bergen von erlegtem Wild benutzt. Es dient zum erleichterten Transport, auch über weitere Distanzen, der Jagdbeute.

*Bei einem „T-Griff“ oder einem anderen Griff bei dem das Seil oder das Gurtband auch unten mittig weitergeführt wird, wird dieses oft als störend empfunden.

Es kam also nur ein Griff oder eine Griffmöglichkeit infrage, wobei das Seil oder Gurtband entlang der Längsachse geführt wird oder das Gurtband selbst als Griff dient.
Unsere erste Wildschleppe sollte mit einem ergonomischen Holzgriff aus einheimischem Holz und einem haltbaren Seil hergestellt werden.
Das Seil sollte nicht einfach an den Griff geknotet werden, da jeder Knoten ein noch so gutes Seil schwächt, je nach Knoten bis zu 50%. Als Seil wählten wir ein 16-fach polyesterummanteltes Kevlar® Seil. Kevlar® wird unter anderem für beschusshemmende Westen und schnittfeste Handschuhe verwendet und ist bis zu 12-mal zugfester als Stahl. Dadurch können unserem Seil auch scharfe Zähne so leicht nichts anhaben.
Bei 4 mm Durchmesser hat unser Seil eine Mindestbruchlast von 580 daN (ca. 591 kg).

Herausgekommen ist unsere Bergehilfe /Wildschleppe KIEFEN. Sie ist 1,25 m lang und hat eine doppelte SeilfĂĽhrung.

Weitere Wildbergehilfen folgen.

» ZurĂĽck